Sonntag, 26. Oktober 2008

Roadtrip durch den Wilden Westen: Teil 2: Die Tour, Sunset Crater und Canyon de Chelly

Bevor die Berichterstattung weitergeht ein kurzer Nachtrag:

Diese Karte zeigt unsere "Routenplanung". Patrick und ich haben uns zusammengesetzt und anhand von gut einem dutzend Reiseführern zusammengetragen, was wir alles sehen möchten. Diese Route sind wir so oder zumindest so ähnlich tatsächlich gefahren.
Wie bereits bei Tag 1 beschrieben ging es los in Phoenix, genau genommen in Glendale, einem Vorort von Phoenix. Weiter gings nördlich in Richtung Montezuma Castle, Sedona und Flagstaff (alle Orte an denen wir gehalten haben sind rot auf der Karte markiert). An Tag 2 ging es dann in nord-östlicher Richtung zum Sunset Crater und dann zum Canyon de Chelly.

Tag zwei begann in einer malerischen Landschaft gut 2000m über N.N. in Flagstaff. Nach dem Check-Out und einem interessanten Gespräch mit einer schweizer Familie, die einen Trip durch Amerika von einem halben Jahr machten, ging es durch Berge und vorbei an Nadelbaumwäldern zum Sunset Crater. Der Sunset Crater Volcano National Monument - so die offizielle Bezeichnung - ist ein Vulkan auf ca. 2500m Höhe und überragt die Umgebung um gute 300m. Zuletzt aktiv war er vor gut 1000 Jahren - daher war also leider keine Action geboten. Dennoch bot sich uns eine beeindruckende Landschaft, gekennzeichnet durch erkaltete Lavaströme und schwarze Erde.

Hier stehe ich gerade auf einem erkalteten Lavastrom. Im Hintergrund einige der kleineren Vulkane um den größten im National Park, den Sunset Crater.


Das hier ist während des Anstiegs. Wie steil das ganze war kommt auf den Bildern leider nicht ganz so gut raus, ich kann allerdings versichern, dass der Aufstieg eine recht schweißtreibende Angelegenheit war.


Hier sind wir ganz oben und schauen auf den Krater, der mittlerweile ob der fruchtbaren Erde mit Nadelbäumen bewachsen ist. Patrick schaut auf Berge, die gute 4000m hoch sind.


Das war die Aussicht während des Aufstiegs auf einen der größten Vulkane.



Und noch einmal: Erkaltete Lavaströme.

Nachdem wir gute 3 Stunden auf erkalteten Lavaströmen und erloschenen Vulkanen durch die Gegend gewandert waren, ging es dann weiter in nördlicher Richtung (nach östlicher Fahrt über die legendäre Route 66, die allerdings mittlerweile komplett erneuert ist und auch nichts mehr vom historischen Flair hatte) zum Canyon de Chelly (ausgesprochen Dscheii).

Die Fahrt dauerte noch einmal gute zwei Stunden, was bei der riesigen Weite des Landes ein Katzensprung ist.

Erstaunlich ist, dass man immer wieder während man durch die Wüste oder auch genannt "die totale Einöde" fährt, diese Briefkästen am Straßenrand sieht. Die dazu gehörigen Häuser konnten nicht entdeckt werden. Man fragt sich hier wie der Postbote Einschreiben zur "Haustür" bringt.


Und wenn man als Beifahrer nichts zu tun hat, macht man gerne schon mal ein paar Fotos von sich und der Prärie mittels Außenspiegel.


Angekommen am Canyon de Chelly bot uns die Natur ein weiteres Mal atemberaubende Höhen, Aussichten und Felsformationen, wie hier zu sehen die sog. Spiderrocks. Warum diese so heißen, frage ich mich auch...


Unten links im Schatten ist eine weitere Indianer-Unterkunft zu sehen.


Die gewaltigen Ausmaße werden hier ersichtlich.

Hinter, neben und vor mir gings ca. 200m in die Tiefe. Dem höhenängstlichem Patrick wurde schon vom bloßen Zusehen meiner "Kletterkünste" schwindelig.


Auch hier gehts ganz schön weit runter. Man sollte es wohl tunlichst vermeiden, im halbnarkotisiertem Zustand, sprich unter Alkoholeinfluss, ein Tänzchen auf der Mauer zu wagen.


Der Tag endete im Nationalpark mit einem beeindruckenden Sonnenuntergang...


... und in einem weiteren Super 8 Motel.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Roadtrip durch den Wilden Westen: Teil 1: Abfahrt, Montezuma Castle und Sedona

Da sich unserer Roadtrip so langsam aber sicher dem Ende nähert und wir heute zum ersten mal wirklich Zeit haben, habe ich mir gedacht mal wieder den Blog ein wenig zu erneuern um von unserem genialen Roadtrip durch denn Wilden Westen berichten zu können.

Da ich natürlich chronologisch berichte, beginnen wir mit dem ersten Tag: Abfahrt, Montezuma Castle und Sedona.

Los gings Donnerstag morgen um halb neun zur Autovermietung wo wir unseren Leihwagen, der uns die nächsten 10 Tage begleitet und vor allem sicher ans Ziel unserer Träume bringen sollten: Wir bekamen ein gutes Angebot für einen sehr typischen amerikanischen Schlitten: Einen Dodge Charger:

Groß, geräumig und relativ niedrig im Verbrauch, wobei das hier bei den (für amerikanische Verhältnis wohl mittlerweile allerdings auch recht teuren) aber für Europäer mit harter Währung auf dem Konto günstigen Spritpreisen eher nebensächlich ist.


Los gings dann ab Richtung norden über weite Straßen wo uns teilweise lange lange kein Auto entgegen gekommen ist, hin und wieder nur ein paar coole Trucks.



Unser erster Stop war Montezuma Castle, eine Indianer "Burg" in eine Felsklippe gebaut, vor mehreren 100 Jahren.


Nach einer kurzen Besichtigungstour ging es weiter Richtung Norden in das für Arizona und Umgebung recht bekannte Sedona, einen Ort übersäht von kleinen Canyons und Red Rocks, wo es sich super wandern und die Natur genießen lässt. Eine Wanderstrecke entlang ging es bis hoch auf ca. 100m Red Rock.

Dies hier war die Einfahrt in die Sedona Red Rock Area. Bekannt für tolles hiken (wandern) und überwältigende Farben.


Den obigen Wanderweg entlang solcher Red Rocks galt es zu beschreiten.


Ich - natürlich im besten Wander-Outfit vor einem der Red Rocks. DIesen haben wir dann auch mal bis zur Hälfte erklommen.

Wichtig: Auch Fußgänger bitte auf dem Wanderweg langsam um die Kurve gehen!


Diese unglaubliche Aussicht über die Area konnte man oben angekommen genießen...


... wenn man ein wenig in die Ferne schweifte.


Mein Lieblingsbild für diesen Tag: Unglaubliche Farben!

Einen kurzen Zwischenstop gabs in den Bergen, wo man die Chapel of the Holy Cross besichtigen konnte, die mitten in die Berge hoch oben über der Stadt erbaut wurde.


Empfohlen wurde uns von einem der Park Ranger, die übrigens in den Visitor Centers der meisten Nationalparks kostenlos und sehr nette Tips geben, der Flughafen von Sedona, der hoch über der Stadt liegt und von dem man einen hervorragenden Blick über Stadt und Umgebung hat. Den Tip gabs diesmal sogar auf deutsch, weil besagter Park Ranger ursprünglich aus Solingen Auf der Höhe kam - wie klein die Welt doch ist...

Mit diesen netten Maschinen hätte man auch einen Rundflug machen können: 15 Minuten Flug für schlappe $ 70.

Dieser Blick war allerdings umsonst!

Nach einer mehrstündigen Wandertour ging es dann weiter in ein relativ ordentliches Kontrastprogramm: Den anliegenden Wald mit ebenso wunderschöner wie anderer Natur:

Ja, einmal genauer hinschauen: Da unten rechts stehe ich vor einer riesigen Felswand. Sehr beeindruckend.


Von rot, trocken und sandig gings in die grüne Natur.

Gewandert wurde an diesem Tag bis die Sonne unterging. Unser Tag endete in einem Super 8 Motel. Dort gibt es die Zimmer mit 2 King oder Queen Size betten für $ 60 pro Nacht. Sauber, gute Betten, Continental Breakfast und Wireless Internet - ergo ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, zumal $ 60 pro Zimmer berechnet werden und nicht wie in Deutschland üblich pro Nase.

Die Tasche war übrigens nicht inklusive. Dafür gabs aber noch Pool und Jacuzzi!

Tag 2 folgt in Kürze, denn so langsam muss ich mal in die Heia da es morgen weiter nach L.A. geht. Gerade befinde ich mich in Monterey, nahe dem Highway No. 1, der berühmten Küstenstraße die von San Francisco bis nach L.A. führt. Bis demnächst!

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Ich bin dann mal weg...


Ganz gemäß dem Titel eines erfolgreichen Buches eines noch erfolgreicheren Comedians aus Deutschland werde ich zwar nicht den Jakobsweg entlang schreiten, allerdings für die nächsten 8-10 Tage den mittleren Südwesten der USA bereisen. Patrick und ich haben uns ein Auto gemietet und in 6 Stunden gehts los. Da wir nur grob wissen, wohin es uns verschlagen wird, wird auch die Erreichbarkeit via Internet eher rudimentär vorhanden sein - ich bitte um Verständnis!
Sogut es mir möglich ist, werde ich Euch natürlich hier auf dem Laufenden halten und wenn die Zeit und die Internetverbindung günstig ist berichten, was ich so erlebt habe.
Bis dahin und macht et joot äver nit ze off!

Dienstag, 7. Oktober 2008

Der Grand Canyon

Das Wochenende bot uns das erste Mal die Möglichkeit, eine doch etwas weiter entferntere und umso beeindruckendere Sehenswürdigkeit des mittleren Südwestens der USA zu bewundern: Den Grand Canyon. Ca. 3 1/2 bis 4 Autostunden entfernt (in Deutschland wären es 2, da darf allerdings auch mehr als max. 75 mp/h = 120 km/h gefahren werden) bricht sich die Erde auf einer Länge von ca. 450km auf, teilweise mit einer Breite von bis zu 30km. Morgens um 7 Uhr ging es nach einigermaßen anstrengender Nacht auf den Weg. Vier Deutsche, soll heißen Patrick, ich, Stefan und Caro machten sich auf den Weg einen beeindruckenden Tag zu erleben.


Angekommen suchten wir das Visitors-Center heim um einige Touristeninformationen über Wanderrouten etc. zu erhalten. Ausgebildete Park Rangers helfen dabei gerne und warnen eindringlich davor pro Person weniger als 100 Liter Wasser mitzunehmen, da man bei weniger eigentlich direkt dem Tode geweiht ist. Dieses hat wohl allerdings eher was mit den horrenden Schadensersatzforderungen des amerikanischen Rechtssystems zu tun, als mit tatsächlicher Gefahr. 25 Dollar pro Auto kostet die Einfahrt in den Grand Canyon Nationalpark und dann kann man sich austoben wie man will - im wahrsten Sinne des Wortes.

Um 12 Uhr hatten wir alle Informationen die wir brauchten, uns eine Wanderroute ausfindig gemacht und die Wanderschuhe angezogen. Es ging los. Natürlich erstmal NICHT zum Grand Canyon, sondern vorbei an diversen Souvenir-Shops zur Bushaltestelle. Erst dieser Bus brachte uns dann zum "Eingang".

Egal was ich an diesem Tag gesehen habe, Worte findet man dafür wirklich nur sehr schwer, das einzige was mir einfällt ist: Atemberaubend.

Unglaubliche Aussichten, unglaubliche Entfernungen, unglaubliche Tiefen. 30cm vor meinen Füßen ging es ca. 700m Steil in die Tiefe. Die niedrigste Stelle des Canyons - der Colorado River - ist ca. 1700m niedriger, als die höchste Stelle, wo ich das obige Foto geschossen habe.

Wir hatten wie zu sehen ist viel Glück mit dem Wetter. Meiner Haut hat dies nicht allzu gut gefallen, da wir natürlich auf Sonnenschutz verzichtet bzw. besagten vergessen hatten. Auf 2000m Höhe kann die Sonne dann doch auch mal etwas intensiver sein.

Los ging es dann auf einer für amerikanische "Wanderer" berechneten Route die ca. den halben Weg zum Colorado River ausmachte und für die wir ca. 6 Stunden für Hin- und Rückweg benötigen sollten. Man sollte die Tücken das Canyons allerdings tatsächlich nicht unterschätzen, denn hier geht es andersrum: Erst der leichte Abstieg, dann der harte Aufstieg, der sich als wirklich gutes Workout herausgestellt hatte.


Meist gab es solche Wege zu überwinden, wobei dieser hier sich noch als relativ breit rausstellen sollte. Die Amerikaner bevorzugen den Aufstieg dann doch eher bequem auf einem Muli, oder was auch immer das für ne Esel-Kreuzung war.

Es boten sich jede Menge Möglichkeiten, sich vor beeindruckender Kulisse fotographieren zu lassen und möglichst nah an den Rand zu treten, damit die Fotos noch gefährlicher Aussehen:


Auch hier sollte man es eher vermeiden, dass Gleichgewicht zu verlieren.


Auf unserer Route "unten" angekommen (wie gesagt, halber Weg zum River) haben wir eine Mittagspause auf einem wunderschönen Plateau gemacht, wo folgendes Video entstanden ist. Dies gibt noch einmal einen anderen Blick, auf die Ausmaße dieses wunderschönen Stück Erdes.




Der Tag ging für uns gegen halb sechs abends zu Ende, müde, hungrig, aber glücklich. Einen wunderschönen Sonnenuntergang mit wahnsinnig intensiven Farben konnten wir zu guter Letzt auch noch bewundern, bevor es wieder zurück zum Campus ging.


Montag, 6. Oktober 2008

Umzug und Housewarming

Letztes Wochenende war es soweit: Mein erster Umzug in den USA. Jedoch weder im Sinne einer St. Martins Prozession oder eines Karnevalsumzuges sondern im Sinne von Krämpel einpacken und 5x über den ganzen Campus laufen um das Hab und Gut von den East Dorms zu den West Dorms zu bekommen. Wie man mir bereits noch in Deutschland lebend mitteilte, musste ich mein mir lieb gewonnenes Dorm aufgeben und in ein Apartment ziehen - ein Visitors-Professor-Apartment wohlbemerkt. Angekommen hatte ich mich wie die folgenden Fotos beweisen natürlich auch direkt häuslich eingerichtet.


Der Living-Room. Couch inklusive kleinem Tischchen. Auf dem Foto sind noch die Überreste der Housewarming Party zu sehen, die unten näher beschrieben wird. Ein äußerst musikalischer Inder hatte auch sein Keyboard mitgebracht woraufhin er und ich dann unsere Künste zum Besten gegeben haben.

Hier ist der XXL-Fernseher mit ca. 50 Kanälen zu sehen und die "Küche" bestehend aus Microwave, Fridge und Freezer.


Mein "Desk". Und ja, man schafft es nach einem Tag schon so eine Unordnung zu schaffen.

Unglaublich aber wahr: Auch hier XXL-Format: Das Bett. Ungefähr 60cm hoch, 2m x 2m und 2 Matratzen übereinander - ergo sehr bequem. Im Hintergrund: Der traurige Versuch zu bügeln. Was das Bier auf dem Bügelbrett macht habe ich mich am Morgen nach der Party auch gefragt... Partybügeln? Wohl kaum...

Nachdem gelungenen Umzug gabs Freitags dann auch die obligatorische Umzugsparty. Der "blonde Stefan" (wir sind ja hier 2 Stefans aus Germany) hatte geladen und wie es sich für Deutsche gehört einen recht beachtlichen Vorrat an alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken kredenzt.

Hier sieht man die Truppe.

Gefeiert wurde bis ca. 11 Uhr wonach es dann in eine der "örtlichen" - heißt eine halbe Stunde Autofahrt entfernte - Disco ging. Diese schließen hier in Arizona, wie übrigens alle Lokalitäten, Etablisements etc. um 2 Uhr nachts. Auch alkoholische Getränke sind in Fahrzeugen - ausgenommen Limousinen und Taxis - sowohl für Fahrer als auch für Beifahrernicht erlaubt.

Freitag, 3. Oktober 2008

Jaaaaaaa er lebt noch...

Da ich leider die letzten Wochen nicht all zu viel Zeit aufgrund diverser Fertigstellungen von Hausarbeiten von und für Wuppertal und / oder Thunderbird hatte, konnte ich leider diesen Blog auch nicht all zu gut pflegen.

Daher hier nur ein kurzer Statusbericht über die letzten Wochen. Inklusiver einiger Fotos.

Da die Tage und Wochen für die meisten hier relativ zeitaufwendig waren und Mid-Term Exams (Klausuren) sowie die Abgabe einiger Papers anstand, konnte man die Zeit leider nicht darauf verwenden "größere" Dinge zu erleben. Sehr wohl reichte die Zeit natürlich, um am Wochenende das ein oder andere Mal feiern zu gehen, was die folgenden Fotos kommentieren.


Dieses zeigt uns auf einer "Thunderhouse" Party. Das sind Parties, organisiert von irgendwelchen "Offiziellen" von Thunderbird, die dann in der Bude des Gastgebers stattfinden. Meist recht nette Häuschen mit obligatorischem Pool.


Hier befinden wir uns ein weiteres Mal in einer Piano Bar. Ähnlich, wenn auch qualitativ nicht ganz so gut, wie beim letzten Mal gibt es eine 4-Mann Band (eigentlich 3 Kerle und tatsächlich eine sehr begabte Pianistin) die mit Songs - die meist jeder kennt - sogar auch die Europäer - die Stimmung anheizen.



Der Ort, in dem sich die Piano Bar befunden hat ist eine Partyhochburg namens Tempe (ausgesprochen: Tempi), wo sich Bar an Bar, Disco an Disco und Restaurant and Restaurant reiht, da die örtliche State-University nicht weit entfernt ist. Dementsprechend sind die polizeilichen Schutzmaßnahmen auch deutlich erhöht - hoch zu Ross.

Interessanter Fakt: Die Arizona State University, 2km von der Partymeile Tempe entfernt, wurde die letzten Jahre vom "Playboy" zu der Universität mit den schönsten Frauen gewählt... aber das nur am Rande.


Dieser lustige Inder, der einen Ping-Pong Ball in Händen hält, und ich haben auf einer Hausparty das für die Amis berühmt berüchtigte Beer-Pong gespielt. Zwei Teams stehen sich mit ca. 2 m Entfernung an einem Tisch gegenüber, haben je 9 Becher gefüllt mit Bier vor sich stehen, und versuchen den Ping-Pong-Ball in die Becher der gegnerischen Mannschaft zu werfen. Bei Erfolg müssen diese den Becher dann in einem Zug leer trinken. Nett...
Besonders nett war, dass alle gegen die Famous-German-Guys spielen wollen, die in aller Welt bekannt für ihre Trinkfestigkeit sind. Nach ca. 10 Spielen Beer-Pong ließ allerdings bei einigen von uns auch diese etwas zu wünschen übrig - aus Datenschutzgründen können die Namen hier allerdings nicht Preis gegeben werden.


Um auch mal einen Einblick zu geben, was Arizona neben einer sehr guten Uni, schönen Frauen, Sonne, Wüste und Pool noch so zu bieten hat, habe ich ein Foto von einem der täglich wunderschönen Sonnenuntergänge gemacht. Die Farben sind einfach unglaublich. Dies ist der Ausblick von meinem neuen Apartment:


A pro pos: Diese Woche bin ich dann auch das erste Mal in den USA umgezogen, soll heißen von den East-Dorms aufm Campus zu den West-Dorms, also kein großer Akt. Umso größer ist allerdings der Unterschied zu meinem alten "Room". Die neue Bleibe ist mehr Apartment als Zimmer, soll heißen mit Living Room, Desk, größeren Bathroom und Bedroom. Fotos gibt es demnächst, vor allem dann von meiner Einweihungspary (Housewarming-Party), die heute abend mit ein paar netten Menschen stattfinden.
Bis dahin.