Donnerstag, 23. Oktober 2008

Roadtrip durch den Wilden Westen: Teil 1: Abfahrt, Montezuma Castle und Sedona

Da sich unserer Roadtrip so langsam aber sicher dem Ende nähert und wir heute zum ersten mal wirklich Zeit haben, habe ich mir gedacht mal wieder den Blog ein wenig zu erneuern um von unserem genialen Roadtrip durch denn Wilden Westen berichten zu können.

Da ich natürlich chronologisch berichte, beginnen wir mit dem ersten Tag: Abfahrt, Montezuma Castle und Sedona.

Los gings Donnerstag morgen um halb neun zur Autovermietung wo wir unseren Leihwagen, der uns die nächsten 10 Tage begleitet und vor allem sicher ans Ziel unserer Träume bringen sollten: Wir bekamen ein gutes Angebot für einen sehr typischen amerikanischen Schlitten: Einen Dodge Charger:

Groß, geräumig und relativ niedrig im Verbrauch, wobei das hier bei den (für amerikanische Verhältnis wohl mittlerweile allerdings auch recht teuren) aber für Europäer mit harter Währung auf dem Konto günstigen Spritpreisen eher nebensächlich ist.


Los gings dann ab Richtung norden über weite Straßen wo uns teilweise lange lange kein Auto entgegen gekommen ist, hin und wieder nur ein paar coole Trucks.



Unser erster Stop war Montezuma Castle, eine Indianer "Burg" in eine Felsklippe gebaut, vor mehreren 100 Jahren.


Nach einer kurzen Besichtigungstour ging es weiter Richtung Norden in das für Arizona und Umgebung recht bekannte Sedona, einen Ort übersäht von kleinen Canyons und Red Rocks, wo es sich super wandern und die Natur genießen lässt. Eine Wanderstrecke entlang ging es bis hoch auf ca. 100m Red Rock.

Dies hier war die Einfahrt in die Sedona Red Rock Area. Bekannt für tolles hiken (wandern) und überwältigende Farben.


Den obigen Wanderweg entlang solcher Red Rocks galt es zu beschreiten.


Ich - natürlich im besten Wander-Outfit vor einem der Red Rocks. DIesen haben wir dann auch mal bis zur Hälfte erklommen.

Wichtig: Auch Fußgänger bitte auf dem Wanderweg langsam um die Kurve gehen!


Diese unglaubliche Aussicht über die Area konnte man oben angekommen genießen...


... wenn man ein wenig in die Ferne schweifte.


Mein Lieblingsbild für diesen Tag: Unglaubliche Farben!

Einen kurzen Zwischenstop gabs in den Bergen, wo man die Chapel of the Holy Cross besichtigen konnte, die mitten in die Berge hoch oben über der Stadt erbaut wurde.


Empfohlen wurde uns von einem der Park Ranger, die übrigens in den Visitor Centers der meisten Nationalparks kostenlos und sehr nette Tips geben, der Flughafen von Sedona, der hoch über der Stadt liegt und von dem man einen hervorragenden Blick über Stadt und Umgebung hat. Den Tip gabs diesmal sogar auf deutsch, weil besagter Park Ranger ursprünglich aus Solingen Auf der Höhe kam - wie klein die Welt doch ist...

Mit diesen netten Maschinen hätte man auch einen Rundflug machen können: 15 Minuten Flug für schlappe $ 70.

Dieser Blick war allerdings umsonst!

Nach einer mehrstündigen Wandertour ging es dann weiter in ein relativ ordentliches Kontrastprogramm: Den anliegenden Wald mit ebenso wunderschöner wie anderer Natur:

Ja, einmal genauer hinschauen: Da unten rechts stehe ich vor einer riesigen Felswand. Sehr beeindruckend.


Von rot, trocken und sandig gings in die grüne Natur.

Gewandert wurde an diesem Tag bis die Sonne unterging. Unser Tag endete in einem Super 8 Motel. Dort gibt es die Zimmer mit 2 King oder Queen Size betten für $ 60 pro Nacht. Sauber, gute Betten, Continental Breakfast und Wireless Internet - ergo ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, zumal $ 60 pro Zimmer berechnet werden und nicht wie in Deutschland üblich pro Nase.

Die Tasche war übrigens nicht inklusive. Dafür gabs aber noch Pool und Jacuzzi!

Tag 2 folgt in Kürze, denn so langsam muss ich mal in die Heia da es morgen weiter nach L.A. geht. Gerade befinde ich mich in Monterey, nahe dem Highway No. 1, der berühmten Küstenstraße die von San Francisco bis nach L.A. führt. Bis demnächst!

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